Schnarchen und Schlafapnoe
Unterschätztes Risiko für die Gesundheit

Gemeint ist die Schlafapnoe, also der zweitweise Atemstillstand, der bei starken Schnarchern auftreten kann. Lesen Sie hier, was wir gegen das Schnarchen tun können.
Wie kommt es eigentlich zum Schnarchen?
Was ist eine Schlafapnoe und welche Folgen hat sie?
Woran erkennt man eine Schlafapnoe?
- ein rauher Hals am Morgen
- morgendliche Kopfschmerzen
- nächtliches Schwitzen und Herzrasen
- Tagesmüdigkeit wegen fehlender Tiefschlafphasen
- Gereiztheit, Konzentrationsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit
- Geringere psychische Belastbarkeit
Was hilft gegen das Schnarchen?
Was wir gegen das Schnarchen tun können

Dazu stellen wir dünne und durchsichtige Schienen her, die der Betroffene nachts im Mund trägt. Diese Schienen sind sehr zierlich und engen den Mundraum kaum ein. Sie vermeiden das Schnarchen und den Atemstillstand und ermöglichen so wieder einen erholsamen Schlaf - für beide Partner!
Häufige Fragen zu Schnarchen und Schlafapnoe in Bad Wörishofen
Wie kommt es zum Schnarchen und warum kann es gefährlich werden? ⊕
Im Schlaf entspannen sich die Rachen- und Zungenmuskulatur. In Rückenlage fällt der Unterkiefer zurück und engt die Atemwege ein. Der eingeengte Luftstrom bringt das Gaumensegel zum Flattern – das erzeugt die typischen Schnarchgeräusche. Gefährlich wird Schnarchen, wenn es zu kurzen Atemaussetzern kommt (Schlafapnoe): Dann sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut und der Schlaf ist nicht mehr erholsam.
Was ist Schlafapnoe und welche Folgen hat sie? ⊕
Schlafapnoe bezeichnet den vorübergehenden Atemstillstand während des Schlafs. Er kann von 10 Sekunden bis zu zwei Minuten dauern. Folgen sind unter anderem: sinkende Sauerstoffsättigung im Blut, Herzrasen, fehlender Tiefschlaf sowie Tagessmüdigkeit, Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit. Langfristig kann Schlafapnoe auch das Herz-Kreislauf-System belasten. Bei Verdacht empfehlen wir eine fachärztliche Abklärung.
Was ist eine Schnarcherschiene und wie wirkt sie? ⊕
Eine Schnarcherschiene – auch Protrusionsschiene genannt – ist eine dünne, transparente Schiene, die nachts im Mund getragen wird. Sie hält den Unterkiefer in einer leicht vorgeschobenen Position und verhindert so das Zurückfallen von Unterkiefer und Zunge. Damit bleiben die Atemwege offen, das Schnarchen wird reduziert und Atemaussetzer können vermieden werden. Die Schiene ist zierlich und engt den Mundraum kaum ein.
Woran erkenne ich, ob ich an Schlafapnoe leide? ⊕
Typische Hinweise sind: ein rauer Hals am Morgen, morgendliche Kopfschmerzen, nächtliches Schwitzen und Herzrasen, ausgeprägte Tagesmüdigkeit trotz ausreichend Schlaf, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme. Häufig sind es Partnerinnen oder Partner, die auf die Atemaussetzer aufmerksam machen. Bei entsprechendem Verdacht sollte ein Schlaflabor oder ein HNO-Arzt aufgesucht werden.
Was kann ich selbst tun, um das Schnarchen zu reduzieren? ⊕
Es gibt einige Maßnahmen, die das Schnarchen lindern können: Schlafen in Seitenlage statt Rückenlage, Verzicht auf Alkohol und schwere Mahlzeiten am Abend sowie – bei Übergewicht – Gewichtsreduktion, da Fettansammlungen im Rachenbereich die Atemwege einengen können. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, hilft eine individuell angepasste Schnarcherschiene aus der Zahnarztpraxis.
